Die Welt in 3D
Alles eine Frage des Betrachtungswinkel
Der Mensch nimmt sein Umwelt räumlich wahr, dadurch sind wir in der Lage Entfernungen richtig einzuschätzen. Dieses Funktion hat der Menschheit, auf der Jagd und auf der Flucht, ihr Überleben gesichert und rettet uns noch heute jeden Tag im Strassenverkehr.Die Natur war dazu recht erfinderisch und hat uns mit einem zweiten Auge vesehen. Zwei Augen bedeuten zwei Bilder mit leicht veränderten Betrachtungswinkel, welche im Gehirn zu einem räumlichen Bild verschmelzen.
3D Wiedergabe
aus zwei mach eins
Die Wiedergabe von räumlichen Bildern setzt zwei getrennte,steroskopische Halbbilder voraus. Jeweils dem linken- und rechten Auge wird ein Halbbild zugeführt. Dazu muß eine geeignete Quelle vorliegen, die die beiden Bilder beinhaltet und ein Wiedergabeverfahren welches jedem Auge nur das entsprechende Halbbild zur Verfügung stellt.
Quellen für diese separaten Bildinhalte können Bilder und Fotos von speziellen Kameras sein, aber auch Animationsprogramme, die Ansichten aus unterschiedlichen Perspektiven unterstützen.
Das wohl bekannteste 3D Wiedergabe ist die Anaglyphe. Dabei wird jedes Halbbild in einer anderen Komplementärfarben (rot oder grün) eingefärbt. Um diese Bilder in 3D betrachetn zu können benötigt man einen geeignete Filter - die 3D Brille. Größter Nachteil - durch die verwendeten Farbfilter, ist eine Farbdarstellung nicht möglich.

